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Für meine Projekte benötigte ich schon seit längerer Zeit ein Netzteil zur Spannungsversorgung. Auf dem freien Markt gibt es solche freilich käuflich zu erwerben, diese bewegen sich im oberen Preissegment und kommen oft mit Schnickschnack daher, den kein Mensch benötigt. Es fehlt nur noch das Netzteil mit Einparkhilfe und elektrischen Fensterhebern. ;-)

Nun gut - Schluss mit Lustig, wie kann man sich helfen?

Ich hatte noch ein altes PC-Netzteil (Schaltnetzteil), welches bekanntlich drei unterschiedliche Spannungen liefert. Dieses lieferte sogar eine max. Stromstärke bis zu 30A - genau dieses wurde für meine Zwecke umgebaut.

Im Internet gibt es parallel dazu unzählige Videos, wie man so etwas gestalten oder gar regelbar machen kann, aber dies brauchte ich alles nicht!

Für mich waren die drei Spannungen 3.3, 5 und 12 Volt wichtig! Die Spannungen führte ich mit einem adäquaten Drehschalter (bei 30A muss dieser etwas aushalten) über zwei Messanzeigen für Volt und Ampere, die anschließend zwei Buchsen zugeführt werden konnten. Das alte Blechgehäuse mit PC Einbaumaßen wurde fachgerecht entsorgt - dafür kam ein neues Metallgehäuse zum Einsatz, um evtl. entstehende elektromagnetische Störabstrahlung abschirmen zu können.

Sicher würden auch weitere Spannungen funktionieren wenn die jeweiligen Adern der negativen Spannungen hinzu genommen würden. Wie einleitend berichtet, sind diese für mich nicht so wichtig.


Da solche Netzteile nie ohne Last betrieben werden sollten, wurde natürlich eine Blindlast mittels eines Hochleistungswiderstands verbaut, der seine mögliche Wärme an das Gehäuse abgeben konnte. Auch der Netzteillüfter wurde neu drehzahlgeregelt wieder verbaut. Die angesaugte Umgebungsluft streicht über die Kühlkörper und entweicht aus Schlitzen des neuen Gehäuses.

Das neue Netzteil tut seit Sept. 2012 seinen Dienst. PRIMA!