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Kein Amateurfunk: WLAN
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WLAN-WLAN


Sie betreiben einen WLAN und möchten diesen um einen 2. WLAN erweitern.

Verschiedene Geräte bieten die Möglichkeit eine sogenannte LAN-LAN Verbindungen z.B. von Wohnhaus zum Geräteschuppen auf dem eigenen Grundstück zu schaffen. Oft reißt aber die LAN-Verbindung ab, weil ggf. das Signal zu schlecht ist oder gar gestört wird. Hierzu gibt es oft Antennenerweiterungskits der Hersteller zu kaufen, die die Signalstärke ggf. um etwa 5 bis 7dB anheben. Diese Kits funktionieren auch ganz gut - ich habe es selbst bereits ausprobiert.

Wichtiger Hinweis: Sie dürfen nicht die Sendeleistung des eigentlichen WLAN-Geräts erhöhen! Ein solcher Versuch könnte den WLAN-Router zerstören und er verliert seine Betriebszulassung! Die Bundesnetzagentur hat verordnet, dass die Strahlerleistung auf keinen Fall 1ØØ mW EIRP überschreiten darf!

Wenn Sie Ihre LAN-Verbindung nicht als 13er Rundschlag oder Eurovisionssendung auch noch den Nachbarn um die Ohren schlagen möchten, können Sie auch YAGI-Richtantennen einsetzen. Diese sind fix und fertig käuflich bei einem Antennenspezialvertrieb zu erwerben und kosten so ca. zwischen 1ØØ und 2ØØ EUR.

YAGI:
Sie können sich aber auch zwei kleine 1Ø Element YAGI-Antennen bauen, die Ihnen zum gleichen Ergebnis verhelfen könnten. Die Beispiel-Boomlänge beträgt: ca. 3Øcm. Nachstehend die passenden Daten, abgestimmt auf die Mittenfrequenz 2,442 GHz.

Vorgeschlagener Werkstoff Boomrohr: Kunststoff Ø 15mm (z.B. Kabelschutzrohr), Reflektor, Dipol und Direktoren Aluminium Ø 2-4mm. Tipp: Es gibt Kabelrohrhalterungsklips, die am Fuß längs durchgebohrt werden können. In das gebohrte Loch stecken Sie je ein Aluantennenelement mittig pro Klip und fixieren dieses mit Heißkleber. Die Ausnahme bildet der Dipol*, bei dem ja zwei Elemente von ca. 3 cm eingesteckt werden müssen. Diese dürfen sich nicht berühren und benötigen ca. 5mm Abstand von einander. Befestigen Sie danach alle Elemente einfach auf dem Kabelschutzrohr mit einem "Klick". Zum Schluß sollte Ihre Yagiantenne in etwa wie eine ältere Fernsehdachantenne aussehen. Jetzt gilt es noch die Abstände zueinander auszurichten, das Antennenkabel anzuschließen und los geht´s....

*) Vom Antennenkabel wird der Antennendraht an den einen und der Antennenkabelmantel an den anderen Dipolstrahler angelötet.

Als Balun kann ein Konstrukt wie bei meiner Selfmade Yagi helfen.

  Beschreibung    Länge in cm     Abstand auf dem Boom   
  zum Vorgänger in cm  
Reflektor6,16883,25Ø5
Dipol6,Ø584-
Direktor 15,69Ø1Ø,8985
Direktor 25,65322,29Ø3
Direktor 35,45Ø62,9774
Direktor 45,423Ø2,7659
Direktor 55,28493,Ø655
Direktor 65,28493,Ø655
Direktor 75,23892,8663
Direktor 85,23892,8663

DOSE:
Oder sie greifen auf den Bau zweier "Dosen-Antennen" zurück, die gleiche Ergebnisse erzielen. Solche lowcost Selbstbauantennen kosten nicht mehr als ca. 2Ø EUR.

Man nehme zwei Blechdosen bei den auch deren Boden aus Metall gefertigt ist (Anm.: Kartoffelchipsdosen eigenen sich ebenso). Bei einem Durchmesser von 75mm und 272mm Länge, wird vom Boden aus genau 1Ø9mm gemessen und an dessen Punkt ein Loch für den 31mm langen Strahler seitlich in die Dose gebohrt. Natürlich kann an dieser Stelle eine BNC, PL- oder N-Buchse eingebaut werden, an deren Anschluss man einen robusten Kupferdraht als Strahler einlötet. Wichtig hierbei ist, dass der Strahler dort sitzt, wo die gemessene Lochmitte ist.

Wer seine Antennen größer bauen möchte, muss zu den 272mm stets 218mm hinzu zählen, also 49Ømm, 7Ø8mm, u.s.w. damit die Antenne nicht verstimmt wird.

Fertig ist der Lack - diese Antennen funktionieren so gut, dass sie über 1,5 km weit ein sauberes Signal liefern.

DurchmesserDosenlänge
Loch bei
Schrittweite
75mm
272mm1Ø9mm218mm
8Ømm176mm7Ømm14Ømm
85mm144mm58mm115mm
9Ømm
128mm51mm1Ø2mm

Beachten Sie aber die Sicherheitseinstellungen Ihres WLAN-Routers! Sie könnten sich unfreiwillig selbst zum Provider machen, wenn Sie Ihre Sicherheitseinstellungen fahrlässig vernachlässigen!