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Kein Amateurfunk: WLAN


Ich gehe davon aus, dass die Echolink-Software sauber installiert wurde und die Registrierung bei ECHOLINK.ORG bereits getätigt ist. Sie haben Ihre Amateurfunklizenz im gewünschten Bildformat ECHOLINK.ORG übermittelt und erhielten die Freischaltbestätigung. Aber...was immer Sie auch versuchen....

Trotzdem geht nichts!

Über 80% der heutigen Internetnutzer verwenden eine DSL-Breitbandanbindung. Von diesen 80% verwenden mind. 60% einen DSL-Router oder DSL-WLAN-Router, der zwischen PC und Internetprovider geschaltet ist. Nahezu alle Router für diesen Zweck besitzen heute eine Firewallfunktion ab Werk. Diese Firewallfunktion soll böswillige Zugriffe aus dem Internet auf Ihren PC weitgehend unterbinden.

Um ECHOLINK funktionstüchtig nutzen zu können, benötigen Sie zwei kleine Löcher in Ihrer Firewall, wenn Sie Windows XP Servicepack 2 nutzen.

Anmerkung:
Firewalls in DSL-Routern nutzen entweder die Protokolle UDP (User Datagram Protocol) oder das TCP (Transmission Control Protocol). Beide stammen aus der "Netzwerkkunde" des TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol), welches heute in nahezu jedem PC üblich ist. Während beim TCP-Protokoll jedes kleine Datenpaket kontrolliert übermittelt wird (ähnlich Einschreiben mit Rückschein), werden beim UDP-Protokoll die Daten dem Empfängergerät regelrecht vor die Füße geworfen (ähnlich Friss oder Stirb).

Kommt beim TCP z.B. das 3. Datenpaket nicht an, wird es vom Empfängergerät nochmals angefordert, bis es sauber empfangen wurde und eine gewisse Zeitüberschreitungsgrenze nicht überschritten wurde. Geht aber beim UDP-Protokoll das 3. Datenpaket verloren - Pech gehabt! Die Datensendung muss komplett wiederholt werden.

Dies am Rande um die Unterschiede aufzuzeigen. Nun wieder zu den Löchern in Ihrem Firewall:

Speziell für ECHOLINK benötigen Sie je eine Portfreigabe für die Ports  5198 UDP und 5199 UDP...und diese Transparent! D.h. gleiche Ports am Eingang wie am Ausgang. Es werden auch gleich lautende Freigaben bei aktivem Windows Firewall inkl. der EXE-Datei der Echolink-Software benötigt.

Hier sind für ECHOLINK   k e i n e   Port- oder Bereichsfreigaben mehr zu tätigen. Einzig und allein die ECHOLINK-Software (EXE-Datei) benötigt noch eine Firewallfreigabe.

Nachstehend einige Beispiele:  

Portfreigaben einer Fritzbox

Hier sehen Sie die Port-Konfigurationsseite einer Fritzbox mit den entsprechenden Einstellungen in der Übersicht.
Die Portfreigaben, sollten ja wie beschrieben Transparent sein (von Port/an Port).
 
Regulär erscheint bei Ihnen hinter "an IP-Adresse" noch ein Eingabefeld, welches mit Ihrer Zieladresse in Ihrem privaten Netzwerk zu füllen ist. Beispiel: Hat Ihr PC die IP Adresse 192.168.45.7 erhalten, so wird genau diese IP Adresse in das Feld eingetragen.
Portfreigaben bei einem Speedport der Deutschen Telekom AG

Bei einem Speedport neueren Typs eigenen sich Dynamische Portfreischaltungen sehr gut wie nachstehend gezeigt.
Die internen Echolinkports UDP 5198 und UDP 5199 werden sofort freigeschaltet, wenn eine IP Aktivität auf extern UDP Port 5198 angezeigt ist.
Portfreigaben bei Microsoft Windows

Hier im Bild die Freigabe für Port 5198. Die gleiche Freigabe ist für Port 5199 einzurichten. Achten Sie auf den Protokolltyp UDP!
Ab der Echolink Version 2.Ø.9Ø8 und Microsoft Windows ist die dedizierte Portfreischaltung
n i c h t   mehr erforderlich!
Bereichseinstellungen bei Microsoft Windows
Hier im Bild die Freigabe für Port 5198. Die gleiche Freigabe ist für Port 5199 einzurichten. Alle Computer benötigen den Zugriff, sonst ist eine Teilnahme am ECHOLINK leider nicht möglich.

Ab der Echolink Version 2.Ø.9Ø08 und Microsoft Windows ist die dedizierte Bereichsänderung
n i c h t   mehr erforderlich!
Bei Windows 7 sieht die Firewall Freischaltung für Echolink so aus:
Haben Sie alle Konfigurationen richtig getätigt und möchten sich nach einigem Spaß mit ECHOLINK noch tiefer befassen, so rate ich Ihnen den Buchhandel (z.B. Amazon). Dort erhalten Sie für wenig Geld umfassende Auskünfte zu ECHOLINK - sogar wie Sie selbst einen ECHOLINK-Node erstellen und betreiben können.

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